Zwei Hauptwerke der französischen Romantik für Bläserensembles umrahmen ein neues Werk des Zuger Komponisten Carl Rütti für Marimba Solo und Bläserensemble.
Zu Beginn des Konzerts steht Charles Gounods Petite Symphonie, welche sich als eines der meistgespielten Bläserwerke etabliert hat und zu den Klassikern des Repertoires gehört. Am ‚anderen Ende' des Konzert steht Emile Bernards Divertissement in F Op. 36. Dieses Werk für doppeltes Bläserquintett gehört zwar zu den Hauptwerken aus der Romantik, konnte sich aber nie im gleichen Masse etablieren wie Gounods Petite Symphonie. Dies lässt sich wohl in erster Linie mit den hohen technischen Anforderungen erklären welche das Werk an die Ausführenden stellt. Aber von seiner melodischen und lyrischen Qualität her ist es durchaus mit den grossen Werken für Bläserensemble von Strauss oder Dvorak zu vergleichen.
Im Mittelpunkt des Konzerts steht ein neues Werk für Marimba Solo und Bläserensemble des Zuger Komponisten Carl Rütti. Und zusammen mit diesem Werk steht mit Raphael Christen ein Solist im Mittelpunkt, welcher auf seinem Instrument zu den Weltbesten überhaupt gehört. Carl Rütti schaffte sich zuerst in England einen Namen als Komponist, vor allem mit seinen Chorwerken. Mittlerweile umfasst sein Werkkatalog Musik für alle möglichen und oftmals auch unmöglichen Besetzungen und er zählt zu den gefragtesten Komponisten der Schweiz.
|